Cryssis Highlight

Zurück zum alten Glanz


Hier wollen wir immer wieder Themen aufgreifen die uns alle beschäftigen um Tipps und Tricks weitergeben zu können. Hoffentlich findet ihr etwas.....

Strahlfäule:

Strahlfäule ist eine bakterielle Infektion des Hufhorns. Meist tritt Strahlfäule in den Strahlfurchen auf. Die Bakterien zersetzen das Hufhorn. Dabei entstehen ein schmieriger schwarzer Belag und ein ekliger Gestank, der an faule Eier erinnert. Wird die Strahlfäule oder Huffäule nicht rechtzeitig behandelt, können die Bakterien durchblutetes Gewebe erreichen. In diesem Fall kommt es zu einer Sepsis, die für das Pferd lebensbedrohlich werden kann

Deshalb sollten Sie immer darauf achten, dass die Hufe Ihres Pferdes in Ordnung sind. Strahlfäule ist eine Folge von zu feuchtem Untergrund. Durch ständige Nässe wird das Horn so aufgeweicht, dass der natürliche Schutzmechanismus des Hufes außer Kraft gesetzt wird und die Bakterien eindringen können.

 

In schlecht gemisteten Ställen beschleunigt der Ammoniak im Mist und Urin diesen Vorgang.

Daher ist der erste Schritt zur Strahlfäule-Behandlung, für einen trockenen Untergrund zu sorgen. Die Box sollte täglich gründlich gemistet werden und nach Möglichkeit mindestens einmal zusätzlich abgeäpfelt werden. Bei einer Strohbox sollten Sägespäne unter dem Stroh verteilt werden, da diese die Feuchtigkeit besser binden. Bei einer Spänebox sollte genügend trockene Einstreu vorhanden sein, dass auch nach dem Wasser lassen kein Sumpf entsteht.

Kommt das Pferd auf die Weide oder den Paddock, sollten Sie diese regelmäßig von Pferdeäpfeln befreien und schlammige Stellen absperren.(Quelle: tips-zum pferd .de)

Farbtherapie

Jede Farbe besitzt eine eigene spezifische Wellenlänge und Energie. Die Farblichttherapie nutzt diesen Umstand, indem die Farbenergie positiv auf die einzelnen Chakren wirken kann. Chakren sind Energiepunkte, die sich über den ganzen Körper verteilen. In der traditionellen chinesischen Medizin wird jedem Organ, jeder Stimmung und jedem der fünf Elemente eine bestimmte Farbe zugeordnet. Basierend auf diesem System werden die verschiedenen Farben im Stall zu den entsprechenden Zeiten und Beschwerden angewandt mittels Farblampen

Lichttherapie

Mit der Lichttherapie ist es möglich, mittels ultraviolettem Licht biologisch wirksam Hautkrankheiten, wie z.B. Ekzeme, Mauke, Pilzinfektionen, Hautdefekte etc. nebenwirkungsfrei zu behandeln. Dabei werden die betroffenen Hautbezirke mit einer kurzen Belichtungszeit durch ein UV-Therapiegerät bestrahlt. Die Therapiezeit beträgt wenige Sekunden pro Areal. Die speziellen Wellenlängen im UV-Licht töten Bakterien und Pilze ab und fördern so den Heilungsprozess von Wunden. (quelle susan heise)

Das alte Pferd

Nicht nur wir Menschen werden alt, sondern auch unsere Pferde! Ausgewogene Fütterung, artgerechte Haltung und tierärztliche Hilfe tragen dazu bei, dass Pferde heute weit über 20 und sogar über 30 Jahre alt werden können. Ebenso wie junge Pferde spezielle Ansprüche an uns stellen, bedürfen auch ältere Pferde einer besonderen Pflege, um gesund zu bleiben und ein zufriedenes Leben zu führen. Hier finden Sie einige Tipps, was Sie bei einem älteren Pferd beachten sollten.

Wann ist ein Pferd "alt"?

Bei jungen Pferden entspricht ein Lebensjahr ungefähr 3,5 Jahren in einem Menschenleben: Ein zehn Jahre altes Pferd kann also mit einem 35 Jahre alten Menschen verglichen werden. Dieser Umrechnungsfaktor ändert sich etwas mit zunehmendem Alter der Pferde, bei älteren Pferden entspricht ein Jahr ungefähr drei Menschenjahren: Ein 20 Jahre altes Pferd entspricht also einem 60-jährigen Menschen. Im Allgemeinen wird ein Pferd als "alt" eingestuft, wenn es ein Lebensalter von 20 Jahren erreicht hat. Allerdings gibt es viele Pferde, die in diesem Alter noch topfit sind.

Woran kann ich erkennen, dass mein Pferd alt wird?

  • durchhängender Rücken mit hervorstechendem Widerrist
  • schlaffe Haut und Muskelschwund
  • herunterhängende Unterlippe
  • Trübung der Augen
  • eingefallenes Gesicht mit Löchern über den Augen
  • graue Haare, v.a. um Augen, Ohren, am Maul und auf der Stirn
  • langsames Fressen, schlechter Appetit, Schwierigkeiten beim Kauen aufgrund fehlender Zähne
  • Lahmheit aufgrund von Arthritis oder Gewichtsverlust

Wieso brauchen ältere Pferde besondere Pflege?

Am Aussehen können wir erkennen, dass ein Pferd alt wird. Aber auch im Inneren des Pferdes finden Veränderungen statt: - Herz, Leber, Nieren, Verdauungstrakt und auch das Immunsystem arbeiten nicht mehr so gut wie früher. - Knochen werden spröde. - Muskeln werden abgebaut, Gelenke und Sehnen verlieren an Elastizität. - Der Hormonhaushalt verändert sich.

Diese Veränderungen bedeuten, dass Ihr Pferd anfälliger für Erkrankungen ist und dass es länger braucht, um sich von Krankheiten und Verletzungen zu erholen.

 

Was muss ich beachten, wenn ich ein altes Pferd besitze?

Zahnpflege
Bei älteren Pferden ist es ratsam, das Gebiss routinemäßig zweimal im Jahr überprüfen zu lassen, bzw. sobald Sie bemerken, dass Ihr Pferd mit dem Fressen Schwierigkeiten hat oder an Gewicht verliert. Wenn bei Ihrem Pferd regelmäßig Zahnpflege betrieben worden ist, hat es höchstwahrscheinlich bis ins hohe Alter intakte Zähne.

Fütterung
Eine ausgewogene Fütterung ist bei alten Pferden extrem wichtig, da ihr Verdauungstrakt nicht mehr so gut arbeitet wie früher. Auch Veränderungen im Hormonhaushalt und im Stoffwechsel tragen dazu bei, dass das Futter schlechter verdaut und aufgenommen wird. Futter für ein altes Pferd sollte die folgenden Bedingungen erfüllen:

  • es sollte äußerst schmackhaft sein
  • leicht zu kauen und abzuschlucken
  • frei von Staub sein
  • einen hohen Protein und Faseranteil haben
  • alle notwendigen Mineralstoffe und Vitamine enthalten
  • einen hohen Energiewert haben
  • leicht verdaulich sein

Bevor Sie Ihr Pferd auf ein neues Futter umstellen, sollten Sie sich vorher mit Ihrem Tierarzt beraten. Er wird eventuell empfehlen, einige Tests durchzuführen, um die Funktion von Leber und Nieren zu überprüfen. Wenn Sie die Fütterung Ihres Pferdes ändern müssen, sollte die Umstellung langsam über 7-10 Tage erfolgen. Ihr Pferd sollte ständigen Zugang zu frischem Wasser haben. Wenn Ihr Pferd nicht genügend trinkt, kann das zu Austrocknung und Kolik führen. Wenn Sie Ihr Pferd nicht dazu anhalten können, die erforderliche Menge zu trinken, können Sie eingeweichtes Futter oder Mash füttern. Allgemeine Pflege - sensibler Umgang mit Ihrem Pferd ist wichtig, damit es sich wohl fühlt. Lassen Sie dabei nicht die routinemäßige Pflege außer Acht, die es schon seit Jahren genießt. - Regelmäßige Entwurmungen und Impfungen sind wichtiger als je zuvor.

  • Bieten Sie Ihrem Pferd ausreichenden Schutz und Wärme während der kalten Jahreszeit.
  • Kontrollieren Sie Ihr Pferd zweimal täglich, um Erkrankungen oder Verletzungen so schnell wie möglich festzustellen.
  • Bewegen Sie Ihr Pferd regelmäßig und seinem Alter angemessen. Das verhindert Muskelabbau, erhält die Elastizität von Sehnen und Gelenken und hält Ihr Pferd ganz allgemein fit. Nur weil Ihr Pferd alt wird, heißt das nicht, dass es keine regelmäßige Bewegung mehr braucht. Beraten Sie sich mit Ihrem Tierarzt, wie viel Sie Ihrem Pferd noch zumuten sollten.
  • Hufpflege ist nach wie vor sehr wichtig. Wenn Ihr Pferd beschlagen ist, sollten es alle 6 - 8 Wochen neu beschlagen werden, wenn nötig noch häufiger. Wenn Ihr Pferd barfuß läuft, sollten seine Hufe regelmäßig überprüft und ausgeschnitten werden.

Wenn diese Punkte beachtet werden, kann Ihr Pferd sein Leben auch im Alter so weiterführen wie bisher.

Welche spezifischen Probleme haben alte Pferde?

  • Arthrosen betreffen ein oder meist mehrere Gelenke Ihres Pferdes und werden sehr häufig bei alten Pferden festgestellt. Charakteristisch sind Steifheit und Lahmheit, die nach ein paar Minuten Bewegung verschwinden: Ihr Pferd "läuft sich ein". Die Symptome verschlimmern sich meist bei kaltem, nassem Wetter. Arthrosen können nicht geheilt werden, können aber durch Medikamente kontrolliert werden. Mit einer geringen Dosis Schmerzmittel können die meisten Pferde weiterhin bewegt werden.
  • Pferde können die Abnutzung ihrer Zähne über Jahre hinweg dadurch kompensieren, indem die Zähne einfach nachgeschoben werden. Aber irgendwann sind die Zähne bis auf kleine Stummel abgerieben, die dann letztendlich ausfallen. Alte Pferde haben Probleme, ihr Futter ordentlich zu kauen. Dadurch kommt es zu Schluckproblemen und das Futter wird nicht mehr richtig verdaut. Die noch vorhandenen Zähne haben oft scharfe Haken und Kanten. Diese verursachen beim Fressen Schmerzen und können zu Verletzungen an Zunge und Backen führen, die sich häufig entzünden. Alte Pferde leiden auch sehr häufig unter Zahnfleischentzündung und Zahnwurzelproblemen. Defekte Zähne sollten umgehend von Ihrem Tierarzt entfernt werden. Sollte Ihr Pferd gar kein Zähne mehr haben, geraten Sie nicht in Panik! Sie müssen dann zwar die Fütterung Ihres Pferdes vollkommen umstellen, aber es kann dennoch gesund und munter weiterleben.
  • Veränderungen an Leber und Nieren kommen bei alten Pferden sehr häufig vor. Dadurch können diese Organe ihre Funktionen nicht mehr richtig erfüllen. Anfänglich nehmen die Pferde ab und verlieren ihren Appetit, was durch eine Änderung in der Fütterung eventuell wieder ausgeglichen werden kann. Im fortgeschrittenen Stadium kann es sein, dass Ihr Pferd sein Verhalten verändert: Es wird nervös, läuft im Kreis und presst seinen Kopf gegen die Wand. Bei Verdacht auf ein Leber- oder Nierenproblem sollten Sie umgehend Ihren Tierarzt rufen. Er wird einige Tests durchführen, um die Diagnose zu bestätigen, und dann alle weiteren Vorgehensweisen mit Ihnen besprechen.
  • Störungen des Hormonhaushaltes: Die Hypophyse ist eine Hormondrüse im Gehirn, die Einfluss auf viele Körperfunktionen hat. Bei alten Pferden kommt es häufig zu einer Entartung dieser Drüse, die mit folgenden Symptomen einhergeht:
    - Hufrehe - dickes, langes Fell, das nicht mehr gewechselt wird
    - vermehrte Wasseraufnahme
    - vermehrter Urinabsatz
  • Fortpflanzung: die Fruchtbarkeit nimmt ab, wenn Ihr Pferd älter wird. Hormonelle Umstellungen führen letztendlich zu Unfruchtbarkeit, sowohl bei Stuten als auch bei Hengsten. Bei Wallachen können Entzündungen und Schwellungen im Schlauch auftreten und dazu führen, dass Ihr Pferd Schwierigkeiten hat, Harn abzusetzen. Regelmäßiges Reinigen kann hier Abhilfe schaffen. Tumore manche Tumorarten werden mit zunehmendem Alter häufiger, allerdings ist dieser Zusammenhang bei Pferden wesentlich undeutlicher als beim Mensch. Mit Ausnahme von Sarkoiden und Melanomen sind Tumore beim Pferd eher selten. Sarkoide sehen aus wie Warzen und können am ganzen Körper auftreten. Melanome kommen vor allem bei älteren Schimmeln vor und sind meist am Auge, am Maul und um den After zu finden.

Was soll ich tun, wenn mein Pferd zu alt ist?

Ab einem bestimmten Zeitpunkt im Leben Ihres Pferdes wird ihm alles zu viel. Als verantwortungsvoller Pferdebesitzer/in sollten Sie Ihrem Pferd die optimale Pflege gönnen. Sie müssen aber auch erkennen, ab wann das Leben Ihrem Pferd keine Freude mehr bereitet. Zu diesem Zeitpunkt ist das beste, was Sie für Ihr Pferd tun können, in Erwägung zu ziehen, es einschläfern zu lassen, auch wenn das für Sie schmerzlich sein wird.(quelle Tierarzt dr.F Wiemer)
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